Wenn Stress Hunger macht – was wirklich dahintersteckt
Ich kenne das nur zu gut:
Ein langer Tag, zu viele Gedanken, zu wenig Pause — und plötzlich stehe ich vor dem Kühlschrank. Nicht, weil ich echten Hunger habe, sondern weil mein Körper nach Entlastung sucht. Stressessen ist für viele von uns Alltag. Doch was passiert dabei eigentlich im Körper?
In diesem Newsletter nehme ich dich mit in die Welt der Hunger- und Sättigungssignale — und erkläre, warum Essen bei Stress oft mehr mit Biologie und Emotionen zu tun hat, als mit Willenskraft.
Warum Stress Hunger auslöst
Stress verändert die Aktivität unseres Gehirns und beeinflusst die Ausschüttung von Hormonen, die Hunger, Appetit und Belohnung steuern. Der Körper sucht schnelle Energie — und unser Kopf sucht Trost.Hast du dich schon einmal gefragt, wie unser Körper Energie gewinnt, speichert und nutzt? Die Antwort liegt im Stoffwechsel, auch Metabolismus genannt – einem faszinierenden Netzwerk chemischer Reaktionen, das jede einzelne Zelle am Leben erhält.
Hormone, Organe & chemische Prozesse
Unsere Essimpulse werden durch ein komplexes Zusammenspiel aus Organfunktionen, chemischen Reaktionen und Gehirnsignalen gesteuert. Je nach Sensitivität reagieren Menschen unterschiedlich stark auf Stress, Nahrung und Emotionen.
Emotionaler vs. biologischer Hunger
Nicht jeder Hunger ist echter Hunger. Emotionaler Hunger entsteht aus Stress, Überforderung, Langeweile oder Bedürfnis nach Sicherheit. Ihn zu erkennen, ist ein wichtiger Schritt zu einem entspannteren Umgang mit Essen.
Was hilft wirklich?
Es gibt wirksame Methoden und Selbstbehandlungsansätze, um Hunger- und Sättigungssignale besser zu regulieren — darunter mentale Strategien, körperbasierte Techniken und manuelle Methoden, die ich in meinem Kurs praxisnah vorstelle.
✨ Meine wichtigste Erkenntnis
Es geht nicht darum, „disziplinierter“ zu werden — sondern darum, den eigenen Körper besser zu verstehen und freundlicher mit sich selbst umzugehen.
Wenn du dich beim Stressessen wiedererkennst: Du bist nicht allein. Und Veränderung beginnt mit Verständnis.